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Pfarrkirche zum Hl. Martin in Häselgehr |
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Die Pfarrkirche St. Martin in Häselgehr
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1812 wurde der jetzige Hochaltar von Bildhauer Franz Renn aus Imst verfertigt
und 1820 von Maler Miller aus Imst gefasst. Das Altarbild „St. Martin und der Bettler" malte 1813 Karl Selb aus
Unterstockach. (Übermalungen der Engel von Kurat Wendelin Ambrosi.) Die ganze Kirche wurde unter dem Kuraten Wendelin Ambrosi (1872 – 1882) von
Johann Kärle aus Vorderhornbach ausgemalt, der auch die Darstellung des
Freudenreichen Rosenkranzes an die Decke malte. |
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| So wie viele Kirchen im oberen Lechtal
steht auch die Pfarrkirche in Häselgehr an einem Hügel bei der alten Lechbrücke. |
Die Pfarrkirche St. Martin ist eine
der wenigen Kirchen in Tirol, die im reinsten Nazarenerstil eingerichtet sind. |
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| Die Kirche ist reich bemalt und geschmückt. | Der moderne Ambo und Volksaltar fügen sich gut ein. |
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| Die Orgel mit dem Chorbild. | Das Pfarrhaus ist gut renoviert und birgt eine gut besuchte Bücherei. |
Unter Pfarrer Raimund Prantauer wurde 1951 das Äußere der Kirche von
Malermeister Rudolf Winkler, Dornbirn renoviert.
1954 hat die politische Gemeinde Häselgehr ein neues Geläute von der Firma
Graßmayr in Innsbruck mit 5 Glocken im Gewicht von 1710 kg, 954 kg, 655 kg, 533
kg und 278 kg und den Primtönen cis1 e fis gis h angeschafft, nachdem
die Geläute von 1907 und 1926 den beiden Weltkriegen zum Opfer gefallen waren.
1954 machte ein Blitzschlag in den Kirchturm die Reparatur des Turmhelmes
notwendig. Bei diesem Anlass wurde eine moderne Blitzschutzanlage errichtet.
bearbeitet von OW am 28.7.2015